Pfarrverband erkundet die Fraueninsel: Ein Ausflug auch zum Kennenlernen!

Endlich war es wieder so weit: PfarrgemeinderÀte, Mitglieder der Kirchenverwaltungen und Interessierte aus dem Pfarrverband wurden von Pfarrer Guido Seidenberger zum alljÀhrlichen Ausflug eingeladen. Diesmal ging es auf die Fraueninsel.

Besonders freuten wir uns, dass auch Pfarrvikar Konrad Roider und die neue Gemeindereferentin Katharina Hauer am Ausflug teilnahmen. Bei strahlendem Sonnenschein – wie sollte es auch anders sein – trafen wir uns in Gstadt zur Abfahrt auf die Fraueninsel. Frau Dr. Monika Loy aus Zaisering hatte sich wieder bereit erklĂ€rt, einiges ĂŒber die Geschichte und die SehenswĂŒrdigkeiten der Fraueninsel zu erzĂ€hlen. Wer sich vielleicht dachte „Die Fraueninsel kenne ich doch schon“, der wurde dort bald eines Besseren belehrt. So fĂŒhrte uns Monika Loy zu den historischen Linden am höchsten Ort der Insel.

Pfarrverbandsausflug 2015: Gruppenbild mit Mond und Sonnenschein
Gruppenbild mit Mond und Sonnenschein

Beeindruckt von der Aussage, dass die Linden auf der Insel 300 Jahre zum Wachsen, 300 Jahre zum Leben und 300 Jahre zum Sterben brauchen, versteht man es, dass ein Betreten der Wiese rund um die BĂ€ume nicht gestattet ist.

Unser Rundgang fĂŒhrte uns dann zu den Torhallen, dem frĂŒheren Eingangstor zum MĂŒnster, und den KlostergebĂ€uden. Orte, die man bei frĂŒheren Besuchen wahrscheinlich weniger beachtet hat.

Weiter ging es zum Klostergarten, der verstĂ€ndlicherweise nicht mehr betreten werden darf. Hier war uns nur ein Blick ĂŒber den Gartenzaun gestattet. Umrahmt wird der Garten im Innenbereich nochmals von einem Holzzaun mit 365 Latten, fĂŒr die 365 Tage des Jahres: sechs kurze fĂŒr die Wochentage und eine lange fĂŒr den Sonntag. Auch hierzu konnte uns Monika Loy eine lustige Anekdote einer Klosterschwester erzĂ€hlen. Bei der Betrachtung spĂŒrte man, dass dieser Ort ein Ort der Ruhe und der Stille fĂŒr die Klosterschwestern ist.

Nach so vielen EindrĂŒcken hatten wir uns eine StĂ€rkung beim Klosterwirt verdient. Am Nachmittag stand der Besuch der Klosterkirche zur seligen Irmengard auf dem Programm.

Bereits die TĂŒrbogen zum Eingang der dreischiffigen Basilika stammen vermutlich noch aus dem 8. Jahrhundert und zeugen von einer langen Geschichte. Beim Rundgang durch die Kirche durfte natĂŒrlich ein Besuch der GrabstĂ€tte der seligen Irmengard nicht fehlen. Viele Ehepaare kommen auch hierher, damit ihr Bitten um ErfĂŒllung nach Kinderwunsch erfĂŒllt wird. Beim Verlassen der Kirche besuchten wir noch den Friedhof, auf dem auch viele namhafte Maler und KĂŒnstler beerdigt sind. In ihren anschaulichen ErzĂ€hlungen schafft Monika Loy es immer wieder, dass Geschichte lebendig wird und man von dieser sehr beeindruckt ist.

Abschließend konnte nun jeder zum Kaffeetrinken auf der Insel bleiben oder sich noch Marzipan und Klosterlikör im Klosterladen besorgen, bevor es dann mit dem Schiff zurĂŒckging. Wieder einmal ein wunderbarer Ausflug in unsere Heimat, bei dem nebenbei auch das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund steht.

Vergelt’s Gott und schee war’s!

Centa Friedrich

Veröffentlicht in Pfarrverband, Prutting, Schwabering, Straßkirchen, Vogtareuth, Zaisering.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Keines der Felder ist ein Pflichtfeld. Sie mĂŒssen nichts ausfĂŒllen, Sie können auch nur einen Kommentar hinterlassen. Wenn Sie aber einen Namen und Kontaktdaten hinterlassen wollen, werden diese gespeichert und sind fĂŒr andere sichtbar. Am besten werfen Sie einen Blick auf unsere Hinweise zum Datenschutz.