Pfarrverband

Der Sommer-Pfarrbrief ist da

Derzeit geht der Sommer-Pfarrbrief an die Haushalte. Das Thema diesmal: „Was machen wir am Sonntag?“

Bild: Hannah Tims – Unsplash
Ausschnitt aus dem Titelbild von Hannah TimsUnsplash

Hinter dieser Frage steckt nicht nur die Neugier, wie Gemeinden, Familien und einzelne Menschen in diesen merkwürdig eingeschränkten Corona-Zeiten das „kleine Ostern“ begehen. Sie gibt auch Gelegenheit zu Erinnerungen: an ganz besondere Sonntage – zum Beispiel auf Pilgerreise in Jerusalem –, an die Sonntage der eigenen Kindheit oder an überraschend verbindende Sonntage im fremdsprachlichen Ausland.

Sommerpfarrbrief 2020, Titel

Es haben sich erfreulich viele mit Beiträgen an diesem Themenpfarrbrief beteiligt. Dabei ist deutlich zu spüren, dass die Sonntagsfrage auch bewusst gemacht hat, wie erst der Sonntag der Woche, den Tagen, dem Leben eine Struktur verleiht, die sonst fehlen würde und jetzt oft fehlt. Dass es gut tut, diese Zeit für sich selbst und den Herrgott reserviert zu wissen, zum Ausruhen und Abschalten, zur Gemeinschaft in der Messfeier, und – das wird besonders deutlich – für die Familie. Manche sind freilich jetzt mehr allein als sonst und feiern auch den Sonntag allein.

Es wird auch daran erinnert, wie wichtig es ist, dass der Sonntag, zumindest für die meisten, ein schützenswerter arbeitsfreier Tag ist. Dass für die Bäcker in der Nacht auf Montag schon wieder die Arbeitswoche beginnt – dieser „Brotberuf“ kommt in seiner besonderen Verantwortung ausführlich zu Wort –, und dass für manche der Sonntag sogar ein „Hauptarbeitstag“ ist: für den Kirchendienst, die Wort-Gottes-Feier-Leiterinnen und -Leiter, für Gemeindereferentin und Diakon, für unseren Pfarrer Seidenberger, aber auch für die Kirchenmusik und für die Mesnerinnen und Mesner.

Nicht zuletzt stellt der Sommerpfarrbrief die allereifrigsten Kirchenbesucher vor. Sie kommen jeden Tag und bleiben ihrer Kirche ein Leben lang treu: die Fledermäuse im Dachstuhl von St. Vitus in Zaisering.

Den Sommer-Sonntagspfarrbrief haben die meisten bereits im Briefkasten oder bekommen ihn demnächst. Restexemplare liegen meist noch bei den Schriftenständen der Pfarrkirchen in Prutting, Schwabering, Vogtareuth und Zaisering aus. Abschließend sei auch noch darauf hingewiesen, dass dem Pfarrbrief die Überweisungsträger fürs Kirchgeld beiliegen. Bitte nicht vergessen!

Florian Eichberger

Veröffentlicht in alle, Pfarrverband.

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