Sonntags ist Gottesdienst

Am 24. November 2018 trafen sich fast alle Pfarrgemeinderäte und Mitglieder im Pfarrverbandsrat mit Pfarrer Guido Seidenberger, den Diakonen Hans Mair und Eugen Peter sowie Katharina Hauer im Pfarrheim von Hl. Blut in Rosenheim, um sich an einem von Andrea Martin vom Regionalteam Süd moderierten Klausurtag Gedanken über die Zukunft des Pfarrverbands zu machen.

Da ging es teilweise heiß her. Zum Beispiel als wir sortieren sollten, was wir in den Pfarreien stolz ins „Schaufenster“ stellen würden, was eher ins „Museum“ gehört und woran wir in der „Werkstatt“ arbeiten wollen. Letztlich ging es darum, was uns wichtig ist und was wir überhaupt schaffen können, wenn wir Glauben leben wollen, damit Menschen zu Gott finden. Wir merken alle, dass die Ehrenämter sich häufen und dass die Aktiven arg strapaziert sind.

Das ist auf Seelsorgeseite nicht anders – ein Grund dafür, dass zum Beispiel bei den PGR-Sitzungen nicht mehr automatisch jemand aus dem Team mit dabei ist. Wichtiger wäre tatsächlich, dass die Seelsorge Zeit findet, am Gemeindeleben teilzunehmen und möglichst ansprechbar ist. Bald werden wir noch weniger Priester haben. Darum ist es richtig, wenn wir uns jetzt so einrichten, dass die Gemeinden das aushalten. Ermuntert einander! Und nehmt die gute Gelegenheit der Pfarrverbandsgottesdienste wahr! Tatsächlich ist jeden Sonntag Gottesdienst, auch dank der Wort-Gottes-Feier-Leiterinnen und -Leiter; nur vielleicht nicht immer in der eigenen Kirche. Es ist ja gar nicht so lange her, da gingen die Menschen, öfter als heute, lange Wege zu Fuß zur Messe. Wir müssen uns nur ins warme Auto setzen und hinüber nach Prutting, Schwabering, Vogtareuth, Straßkirchen oder Zaisering fahren. Da ist es schön, bei Gott in den Nachbargemeinden zu Gast zu sein. Und es ist so schön, Gäste zu empfangen, die Jesus buchstäblich nachfolgen.

Florian Eichberger

Kategorie(n): Glauben.

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