Lob und Anerkennung

Segnung der Pruttinger Fastenkrippe

Am Ende des Gottesdienstes zum zweiten Fastensonntag wurde die neue Fastenkrippe vor den Augen der gespannten Kommunionkinder enthüllt und durch Pfarrvikar Konrad Roider eingesegnet.

Erstaunliche Tiefe

Erstaunliche Tiefe

Zuvor hielt die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Thusbaß einen kurzen Rückblick auf die Entstehung der Pruttinger Fastenkrippe: „Der Gedanke, eine Fastenkrippe zu bauen, entstand, als bei den Krippenfiguren alte Figuren von Soldaten gefunden wurden. Nach einigen Recherchen und Planungen stand dann fest, eine Fastenkrippe, auch Passionskrippe genannt, zu bauen. Über 2000 Arbeitsstunden wurden seit Januar 2016 vom Team der Kripperlbauer geleistet. Meistens wurde am Mittwochabend im Keller der Thusbaßhalle bis spät in die Nacht gearbeitet. Zur Beschaffung von weiteren Krippenfiguren wurden 3600 Euro ausgegeben, die Kosten für Materialen beliefen sich auf 1400 Euro.“

Kaum begab sich Pfarrvikar Konrad Roider in Begleitung der Ministranten an den linken Seitenaltar, da hielt es auch die Kinder schon nicht mehr in den Kirchenbänken. Umringt von den vielen Kindern und Gottesdienstbesuchern wurde die Fastenkrippe nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und von Pfarrvikar Konrad Roider gesegnet: „Das Wort Gottes wurde hier sichtbar dargestellt.“

Lebendiges JerusalemDas letzte AbendmahlJesus vor PilatusGolgotaKreuzabnahmeDas Tor in die StadtStaunend vor der Fastenkrippe

Viel Lob und Anerkennung gab es für die Kripperlbauer, die den Fragen der Gottesdienstbesuchern Rede und Antwort standen. Besonders von den Kindern wurde das Probestück aus Styrodur begutachtet und befühlt. Für sie war es nicht vorstellbar, dass aus diesem Material ein Haus gebaut oder ein Pflaster verlegt werden konnte.

„Aus dem is a Hausmauer baut?“

An einer Schautafel neben der Krippe können anhand der abgebildeten Fotos auch die jeweiligen Jünger bzw. Begleiter von Jesus namentlich zugeordnet werden. „Da ist so viel Liebe zum Detail wiedergegeben, jede Station des Leidensweges Jesu ist so wunderbar aufgebaut, das kann man gar nicht alles auf einmal verarbeiten. Das muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen“, so eine Kirchgängerin.

Die Passionskrippe lädt nicht nur während der österlichen Bußzeit zum Betrachten, Staunen und Verweilen ein. Sie wird voraussichtlich auch noch während der Osterzeit in der Pfarrkirche stehen.

Centa Friedrich

Veröffentlicht in PGR PRU, Prutting.

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