Genesis 23

Gott war zu faul

Gestern war Earth Overshoot Day. Das ist der ErdĂŒberlastungstag, also der Tag im Jahr, an dem die Menschheit die biologischen Ressourcen fĂŒr dieses Jahr bereits aufgebraucht hat.

Anders gesagt: Ab heute betreiben wir Raubbau an der Erde. So wie die Menschheit lebt und wirtschaftet, brĂ€uchten wir 1,7 Erden. Wenn alle Menschen so leben und wirtschaften wĂŒrden wie wir Deutschen, brĂ€uchten wir sogar 3 Erden. Dass das nicht gut gehen kann, erleben wir gerade.

Wir gönnen dem lieben Gott den Sonntag nicht. Wir gönnen ihm nicht, dass er nach sechs Tagen Schöpfungswerk am siebenten Tage ruht. „He, du! Mach weiter, uns genĂŒgt eine Erde nicht!“

Es lĂ€sst sich durchaus etwas tun. Wir können uns als einzelne Christen schöpfungsverantwortlich verhalten, öfter das Auto stehen lassen und stattdessen mit dem Rad fahren, klimafreundlicher heizen, keinen Quatsch kaufen, regional, saisonal und öfter vegetarisch kochen etc. Als Einzelne machen wir damit zwar nicht allzu viel aus, sind aber trotzdem wichtig, schon deshalb, weil wir damit einander ermuntern. Und weil wir deutlich machen: Benzinverbrennen, KurzstreckenflĂŒge und PlastikmĂŒll sind eben nicht „normal“.

Fast noch wichtiger ist aber, dass Christen sich mit anderen zusammentun und gesellschaftlich wirksam werden, um ganz schnell die grĂ¶ĂŸten Schadquellen stillzulegen. Etliche Christen arbeiten deshalb mit der Letzten Generation zusammen, darunter prominent der Jesuit Jörg Alt. In Rosenheim ist neben einer Ortsgruppe von Greenpeace und der Kreisgruppe des Bund Naturschutz auch Fridays for Future vertreten, samt Parents for Future. Eine Ortsgruppe des ökumenischen Ablegers Christians for Future (C4F) fehlt bislang noch, ebenso eine Ortsgruppe Inn-Simssee. Das könnten wir in Prutting, Schwabering, Vogtareuth, Straßkirchen, Zaisering und Leonhardspfunzen sein. Wer mag diese Ortsgruppe mitgrĂŒnden?

Interessenten melden sich bitte bei
Florian Eichberger, C4F@pv-prutting-vogtareuth.de

Veröffentlicht in Zukunft der Kirche.

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