St. Vitus, Zaisering

St. Vitus, Zaisering, Oktober 2013 (© Florian Eichberger)

St. Vitus, Zaisering

Zaisering verdankt den Edlen von Zaisering nicht nur seinen Namen, sondern auch die Kirche St. Vitus, die 1360 erstmals urkundlich ewähnt wurde. Über ihr Aussehen und ihre Innenausstattung lassen sich heute allerdings keine Angaben mehr machen. Zum Andenken an die Stifter, die Edlen von Zaisering, ist eine monumentale Rotmarmorplatte am nördlichen Kircheneingang befestigt.

Da die Edlen von Zaisering dieses Gotteshaus nicht nur für sich, sondern auch für die nachfolgenden Generationen erbaut haben, wurde die Kirche immer wieder erweitert und vergrößert. Der zweite, spätgotische Kirchenbau entstand zwischen 1450 und 1500.

Nach einem Brand um 1800 wurde das Kirchenschiff im neugotischen Stil wiedererrichtet. Die jetzige Kirche ist bereits die dritte. Nach 1870 war eine Vergrößerung notwendig geworden, so dass zwischen 1880 und 1882 ein Erweiterungsbau errichtet wurde. St. Vitus ist bis heute der imposante Mittelpunkt des Dorfes.

St. Vitus, Zaisering (innen)

Kugelpanorama von St. Vitus

1974 wurde der Kindergarten durch die Kirchenstiftung St. Vitus Zaisering und den Katholischen Caritasverband der Erzdiözese München und Freising gegründet. Nachdem die Umbauarbeiten im alten Schulhaus abgeschlossen waren, zog am 13. Januar 1975 die erste Kindergruppe in den Kindergarten ein. Heute, zum 40-jährigen Jubiläum, führt der Kindergarten zwei Gruppen mit knapp 50 Kindern.

Am 1. Mai 1994 wurde die Josefskapelle in Aign feierlich eingeweiht. Sie entstand dank des Einsatzes vieler freiwilliger Helfer. Sie soll ein Ort sein, der den Menschen Stille und Besinnung schenkt. 1995 wurde der Kapelle der bayerische Heimatpreis verliehen.

Um Kirche, Feuerwehrhaus, Kindergarten und Wirt gruppiert sich in Zaisering die dörfliche Gemeinschaft und zeugt von seiner Lebendigkeit.

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