Eigentlich sollte die Josefskapelle ein Ort des Friedens und der Besinnung sein. Auf der Anhöhe gelegen bietet sie einen herrlichen Ausblick bis zum Inn und lädt zum Verweilen ein.

Schon mehrmals wurde dieses Kleinod ein Opfer von Vandalismus und ähnlich mutwilliger Zerstörung. Vor einigen Jahren wurde bereits am Weihwasser Unsägliches verbrochen. Jetzt – im September, am letzten Wiesenwochenende – wurde wieder gewütet und zerstört.


Da die Kapelle ehrenamtlich vom Kapellenverein gepflegt wird, ist es umso ärgerlicher, dass Gedankenlosigkeit oder Langeweile zu solchen Schäden führt. Die aggressiven Flüssigkeiten hinterlassen an den Blattgoldauflagen massive Zerstörungen. Bis auf Weiteres bleibt die Kapelle verschlossen.
Martina Stadler
Foto (oben): H. Schramm