Infos in Corona-Zeiten

[Stand 24. April 2020]

Liebe Eltern,

Elterninformation, 24. April 2020

Elterninformation, 24. April 2020

die Medien sind diese Woche wieder voll mit Informationen rund um die Kindertagesbetreuung. Leider ist in einigen Fällen noch nicht klar, wie die Umsetzung in der Praxis erfolgen wird.

Was die Elternbeiträge angeht, so hat Herr Söder angekündigt, dass diese in den kommenden drei Monaten nicht zu entrichten sind. Leider haben wir hierzu noch keine Stellungnahme von offizieller Seite erhalten. Wir informieren Sie aber, sobald wir Details hierzu erfahren.

Was aber jetzt schon sicher ist, ist die Erweiterung der Notbetreuung, die wie folgt aussieht:

Erweiterung der Notbetreuung

Ab dem 27. April 2020 gilt:

  1. Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, wenn sie aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihres Kindes gehindert sind. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.
  2. Lebt das Kind in einem gemeinsamen Haushalt mit beiden Elternteilen, genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Dies galt bisher nur für die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege.
  3. Die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) der Jugendhilfe werden wegen des hohen pädagogischen und therapeutischen Förderbedarfs der dort betreuten Kinder von den Betretungsverboten ausgenommen.
  4. In HPT, die Leistungen der Eingliederungshilfe für Kinder mit Behinderung erbringen, werden Einzelfallentscheidungen ermöglicht. Die Leitung der Einrichtung kann in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirk im Hinblick auf das Wohl der Kinder und deren Familien einzelne Kinder zur Notbetreuung zulassen.

Bereiche der kritischen Infrastruktur:

Die Gesundheitsversorgung umfasst auch den Rettungsdienst und Psychotherapeut-/innen. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe (insbesondere zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung in Schulen und Betreuungseinrichtungen), der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), der Versorgung mit Drogerieprodukten, des Personen- und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation), der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Dazu zählen auch die Beschäftigten in Kitas und Schulen, die im Rahmen der Notbetreuung eingesetzt werden. In diesen Bereichen wird weiterhin auf beide Erziehungsberechtigte des Kindes abgestellt, im Fall von Alleinerziehenden auf den oder die Alleinerziehende.

Ihr Team vom Kindergarten St. Vitus, Zaisering


[Stand 30. März 2020]

Liebe Eltern,

KiGa-Info zu Betreuungs- und Essensgeld

KiGa-Info zu Betreuungs- und Essensgeld

um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, wurde durch das Bayerische Staatsministerium beschlossen, alle Bildungs- und Betreuungseinrichtungen vom 16. März bis voraussichtlich 19. April 2020 zu schließen.

In diesem Zuge möchten wir Ihnen mitteilen, dass in der Regel so verfahren wird, dass die Elternbeiträge auch bei vorübergehenden Schließungen der Einrichtungen weiterhin zu leisten sind. Diese Vorgehensweise ist im Betreuungsvertrag festgehalten.

Aus diesem Grund werden die Elternbeiträge für den Monat April regulär erhoben. Hintergrund dafür ist, dass es sich bei den Elternbeiträgen um pauschale und bei Weitem nicht kostendeckende Beiträge zu den Kosten des regulären Kita-Betriebs handelt. Diese laufenden Kosten, die im Wesentlichen aus Personalkosten bestehen, entstehen auch während dieser Schließungszeit unverändert weiter.

Die Klärung, ob eine Mitfinanzierung der Kommunen stattfinden wird oder ob es eine Unterstützung der Träger/Eltern aus einem anderen staatlichen Topf geben wird, steht aktuell noch aus.

Natürlich gilt nach wie vor noch die Härtefallregelung und Sie können wie bisher einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrem Jugendamt stellen.

Das Essensgeld wird für die Monate März (ab 16. 03.) und April nicht regulär erhoben. Hier erfolgt die Abrechnung nach tatsächlich in Anspruch genommenen Mahlzeiten.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese schwere Zeit!

Mit freundlichen Grüßen
Constanze Schilke, Andrea Zausinger-Hahn, Monika Jahn, Ewa Lames-Sbaih